St. Goarer Wanderwoche vom 06. bis 12. Mai 2001
(zu den Fotos)

Am Sonntag, den 06. Mai
trafen sich die Wanderer im Hotel "Zur Loreley".
Hier hat die 2. Wanderwoche angefangen,
vom Bürgermeister taten wir Informationen erlangen.
Auch eine Zeitung man ausgegeben hat
es nannte sich das "
Rucksackblatt".
Die Helfer und Führer wurden vorgestellt,
das Ganze mit einem Glas Wein aufgehellt.

Pünktlich um 9.00 Uhr am Montag am Rathaus
ging es dann zum ersten mal aus St. Goar hinaus.
Die Mühlentour taten wir heute geh'n,
wir haben auch noch einige davon geseh'n.
Der Jürgen führte uns im großen Bogen,
über'n "Hans Meier-Weg" sind wir zu Tal gezogen.
In Knab's Mühlenschenke kehrten wir ein
und führten die verbrauchten Kalorien wieder ein.
Am Abend trafen wir uns wieder am Rhein
und schifften uns auf dem "Felix" ein.
Zunächst schifften wir Strom aufwärts bis zur Pfalz,
man trank dazu Wein für den trockenen Hals.
Nun schifften wir ein großen Bogen
und sind stromabwärts nur so geflogen.
Es schiffte sich jetzt schneller und eins, zwei, drei
- war die Schifferei auch dann vorbei!

Morgens, am Dienstag noch, waren alle wohlauf,
dann ging es 500 Stufen hinauf.
Man hörte nur Schnaufen, die Klappe war dicht,
am "Loreleyblick" gab's erst wieder ein normales Gesicht.
Weiter ging es zur "Maria Ruh",
hier sprachen wir dem gestifteten Weine zu.
Auch die Strecken taten sich hier trennen,
wer wollte, tat zu den "Jungfrauen" rennen.
Auch hier wurde dem Wein wieder zugesprochen,
dann sind wir eine Stunde bergauf gekrochen.
Wieder über "Maria Ruh" zum Rhein,
beim Hotel "Keutmann" kehrten wir ein.
Am Nachmittag hatten wir frei bekommen,
jeder hat seine eigenen Wünsche unternommen.

Am Mittwoch ging es zur Loreley,
zuerst mit der Fähre - nun war der Spaß vorbei.
Kaum hatten wir die Jungfrau am Rhein geseh'n,
durften wir wieder aufwärts Treppen geh'n.
Endlich am Felsen - ein herrlicher Blick,
dann ging es über die Ortschaft Heide zurück.
Nun taten wir hinab nach St. Goarshausen,
über viele Stufen ab zum Rheine sausen.
Es existiert eine Statistik von Stadt zu Stadt,
wer am Rheine die schönsten Plätze hat.
In St. Goar sind die Treppenstufen nach der Norm gedacht,
in St. Goarshausen hat man die Stufen für die Japaner schon kleiner gemacht.
Die Fähre hat uns wieder aufgenommen
und bei Zeiten sind wir ins Ziel gekommen.
Wer wollte, ist zum IVV-Wandertag gegangen
und konnte einen weiteren Stempel erlangen.
Das Beste am Tage war der Kehrein,
man trank in froher Runde viele Flaschen Wein.
Unser Karl war selig und leicht beklommen,
von drei Frauen wurde er an den Armen genommen.
Drum sei gesagt: "Hast du die Loreley gesehen,
musst du nicht unbedingt im Weine baden gehen".

Donnerstag - als die Nebel wieder gelichtet,
haben wir uns für den "Spitzen Stein" gerichtet.
Zunächst taten wir wieder Treppen erkunden,
nur Familie Nies haben wir nirgens gefunden.
Sie trafen per PKW zur ersten Rast dann ein,
gemeinsam mit dem Wasser und dem Wein.
Jürgen hatte noch einen Bläser engagiert,
wir bekamen den Marsch im Duett präsentiert.
Weiter ging der Weg zum "Spitzen Stein",
vorher wurde wieder nachgetankt mit Wein.
Nach dem dann der"Spitze Stein" erklommen,
sind wir nach Biebernheim zum "Rebstock" gekommen.
Hier war unsere Mittagsrast,
auch wurden hier die Stempel gefasst.
Chef Walter nahm die Sache sehr genau,
nur Gast Gustav war auf Stempelklau.
Nach dem alles getrunken und verzehrt,
sind wir treppab zurückgekehrt.
Auch den Abend können wir voll loben,
wir bekamen sieben Weine in Form von Proben.
Zwischendurch aß man einen Winzerteller,
die Flaschen kreisten wie ein Propeller.
Frau Schwarz erklärte Sorte und Lage der Reben,
ich habe meinen Senf dazu gegeben.
Als man konnte keinen Tropfen mehr fassen,
haben wir froh gelaunt den Keller verlassen.

Freitag - heute haben wir keine Treppen geseh'n,
wir konnten auf dem Weinpfad nach oben geh'n.
Am Waldesrand zur ersten Rast,
wurde zu Notenblatt und Weinglas gefasst.
"Grubentour" tat sich dieses heute nennen,
uns sah man um die Abraumhalde rennen.
Die letzte Rast, der letzte Wein,
dann bogen wir ins"Heimbachtal" ein.
Die Bundesstraße wurde überquert,
beim Landsknecht sind wir eingekehrt.
Der letzte Stempel wurde hier empfangen,
dann ist es zurück nach St. Goar gegangen.
Nun, nachdem jeder seine Urkunde bekommen
und die Danksagungen alle angekommen,
sage ich allen: "Kommt gut nach Haus,
man sieht sich wieder!"

Tschüss - Euer Klaus

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